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	<title>Barrierefreiheit Archive - Lucia C. Rocktäschel</title>
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	<description>Vielfalt wertschätzen,  inklusiv kommunizieren — mehr erreichen!</description>
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	<title>Barrierefreiheit Archive - Lucia C. Rocktäschel</title>
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	<item>
		<title>Diversity-Selbst-Check: Wie du Vielfalt wertschätzend schreibst</title>
		<link>https://www.lucia-clara-rocktaeschel.de/diversity-check-selbst-anwenden/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[tina]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 12 Apr 2019 10:13:51 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Diversity & Inclusion]]></category>
		<category><![CDATA[Barrierefreiheit]]></category>
		<category><![CDATA[Diversity Marketing]]></category>
		<category><![CDATA[Marketing]]></category>
		<category><![CDATA[Vielfalt und Inklusion]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Du willst authentische Werbetexte schreiben, die jedes einzelne Mitglied deiner Zielgruppe ansprechen? Dann ist Diversity Marketing die richtige Strategie für dich. Indem du die individuelle ... </p>
<p class="read-more-container"><a title="Diversity-Selbst-Check: Wie du Vielfalt wertschätzend schreibst" class="read-more button" href="https://www.lucia-clara-rocktaeschel.de/diversity-check-selbst-anwenden/#more-451" aria-label="Mehr Informationen über Diversity-Selbst-Check: Wie du Vielfalt wertschätzend schreibst">zum Beitrag</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.lucia-clara-rocktaeschel.de/diversity-check-selbst-anwenden/">Diversity-Selbst-Check: Wie du Vielfalt wertschätzend schreibst</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.lucia-clara-rocktaeschel.de">Lucia C. Rocktäschel</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img decoding="async" src="https://www.lucia-clara-rocktaeschel.de/wp-content/uploads/2024/03/66e00f0b8e514467a0075567934665c8.gif" alt="" width="1" height="1" /><br />
<strong>Du willst authentische Werbetexte schreiben, die jedes einzelne Mitglied deiner Zielgruppe ansprechen? Dann ist Diversity Marketing die richtige Strategie für dich. Indem du die individuelle Vielfalt und Unterschiedlichkeit deiner Zielpersonen berücksichtigst, erreichst du, dass sie sich besser mit deinem Angebot identifizieren. </strong></p>
<p>Hier erfährst du, wie du deine Leser*innen zielgenauer ansprichst, indem du ihre individuelle Vielfalt berücksichtigst. Du bekommst eine Übersicht mit den wichtigsten Aspekten und Praxisbeispielen zu jeder der sechs Dimensionen von Diversity.</p>
<p><strong>Inhalt:</strong></p>
<ul>
<li><a href="#Exkurs">Exkurs: Die sechs Dimensionen von Diversity</a></li>
<li><a href="#DiversityBeruecksichtigen">So berücksichtigst du jede Diversity-Dimension in deinem Text</a>
<ul>
<li><a href="#Geschlecht">Geschlecht</a></li>
<li><a href="#SexuelleOrientierung">Sexuelle Orientierung &amp; Identität</a></li>
<li><a href="#Alter">Alter</a></li>
<li><a href="#Herkunft">Ethnische Herkunft &amp; Nationalität</a></li>
<li><a href="#Religion">Religion &amp; Weltanschauung</a></li>
<li><a href="#Behinderung">Behinderung</a></li>
</ul>
</li>
<li><a href="#DiversityCheckIch">Diversity Check: Ich übernehme das für dich!</a></li>
</ul>
<h2><a name="#Exkurs"></a>Exkurs: Die Dimensionen von Diversity</h2>
<p>Vielfalt wertschätzen, Zielgruppen inklusiv ansprechen – was bedeutet das eigentlich? Wenn wir Inhalte für unsere Community erstellen, gehen wir zunächst <strong>von uns selbst und unserer Perspektive aus</strong>. Das passiert mir genauso wie dir. Natürlich kennst du durch deine Zielgruppenanalyse wichtige Merkmale wie das Geschlecht, das Alter, das Einkommen oder die Berufsgruppe deiner Kund*innen. Doch selbst wenn du noch so gut über sie Bescheid weißt: Je ferner dir ihre Lebenswelten liegen, desto stereotyper ist das Bild, das du mit ihnen assoziierst. Und: Viele Merkmale deiner Zielgruppe <strong>bleiben dir verborgen</strong>. Vor allem, wenn du gar nicht nach ihnen suchst.</p>
<p>Stell dir vor, deine Kunden sind überwiegend männlich. Gehst du automatisch davon aus, dass sie am Valentinstag eine Dame beglücken wollen? Oder hast du auch andere Religionen im Blick, wenn du an christlichen Feiertagen Glückwünsche auf Social Media postest?</p>
<p>Du kannst nicht die Lebensgeschichte jedes und jeder einzelnen Kund*in kennen. Aber wenn du dich für die Menschengruppen sensibilisierst, die dir bisher im Alltag eher selten begegnen, spricht dein Marketing auch sie an. Diese Gruppen lassen sich grob in <strong>sechs Dimensionen</strong> unterteilen:</p>
<ul>
<li>Geschlecht</li>
<li>Sexuelle Orientierung &amp; Identität</li>
<li>Alter</li>
<li>Ethnische Herkunft &amp; Nationalität</li>
<li>Soziale Herkunft</li>
<li>Religion &amp; Weltanschauung</li>
<li>Behinderung</li>
</ul>
<h2><a name="#DiversityBeruecksichtigen"></a>So berücksichtigst du jede Diversity-Dimension in deinem Text</h2>
<p>Ich werde in diesem Artikel zu jeder Vielfaltsdimension die wichtigsten Aspekte aufzählen, die du beim Schreiben berücksichtigen solltest. Bitte behalte dabei immer das Gesamte im Blick. Diversity bedeutet nicht, sich auf nur eine bestimmte marginalisierte Gruppe zu fokussieren, sondern <strong>vielfältige Individuen mit einzubeziehen</strong>.</p>
<p><strong>Aber:</strong> Natürlich schreibst du nie für „alle“, sondern immer nur für deine Zielgruppe! Das heißt, wenn du zum Beispiel nur Menschen einer bestimmten, klar definierten Altersgruppe ansprechen möchtest, brauchst du andere Altersgruppen <strong>nicht </strong>einzubeziehen. Dennoch kann die Dimension Alter für dich relevant sein: Setze dich mit den Vorurteilen und Stereotypen dieser Altersgruppe auseinander und versuche sie zu vermeiden. Frag deine Zielgruppe doch einfach mal, welche Klischees sie bezüglich ihres Alters am meisten nerven. Schon weißt du mehr darüber, wie deine Leser*innen wirklich ticken!</p>
<h3><a name="#Geschlecht"></a>Geschlecht</h3>
<p>Du richtest dich mit deinem Angebot nicht an Menschen eines spezifischen Geschlechts? Oder du möchtest gezielt <strong>marginalisierte Geschlechtergruppen</strong> ansprechen (Frauen, Trans-Menschen, Intersexuelle)? Dann analysiere deinen Text anhand folgender Fragen:</p>
<ul>
<li><strong>Fühlen sich Menschen aller Geschlechter (bzw. der deiner Zielgruppe entsprechenden Geschlechter) angesprochen?</strong></li>
<li>Genderst du richtig? Welche <a href="https://www.lucia-clara-rocktaeschel.de/richtig-gendern/">Art zu gendern</a> verwendest du? Nutzt du konsequent dieselbe in all deinen Texten? Stimmt die Grammatik?</li>
<li>Nutzt du stereotype Geschlechterrollenbilder in Inhalt, Text, Bildern, Farben, etc.?</li>
<li>Welche inhaltlichen Aspekte assoziierst du weiblich/männlich/nichtbinär? Passen diese Assoziationen zu deiner Zielgruppe?</li>
<li>Wie kannst du Geschlechterrollen vielfältiger darstellen? Wie schaffst du es, dich an realen Geschlechterexpressionen statt an Klischees und Stereotypen zu orientieren?</li>
</ul>
<p>[table id=1 /]</p>
<h3><a name="#SexuelleOrientierung"></a>Sexuelle Orientierung &amp; Identität</h3>
<p>Dass sich ein Angebot gezielt an Menschen mit einer bestimmten sexuellen Orientierung richtet, kommt relativ selten vor. Wenn du selbst heterosexuell bist, gehst du oft automatisch von <strong>deiner Sexualität als „Norm“</strong> aus. Das lässt sich leider nicht so schnell abstellen. Deshalb solltest du jeden deiner Texte einem Diversity Check unterziehen und gezielt Fragen stellen wie:</p>
<ul>
<li><strong>Fühlen sich Menschen verschiedener sexueller Orientierungen angesprochen (sofern sie zu deiner Zielgruppe gehören)?</strong></li>
<li>Ordnest du deine Leser*innen durch deinen Text automatisch den heterosexuellen Menschen zu?</li>
<li>Wie kannst du deine Leser*innen ansprechen, ohne eine Vorannahme über ihre sexuelle Orientierung zu treffen?</li>
<li>Stellst du homosexuelle, bisexuelle, queere Menschen usw. klischeehaft dar?</li>
<li>Wie stellst du LGBTIQ-Personen so dar, wie sie sind, ohne in die Klischeefalle zu tappen?</li>
</ul>
<p>[table id=3 /]</p>
<p><img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignnone size-large wp-image-474" src="https://www.lucia-clara-rocktaeschel.de/wp-content/uploads/2024/03/dimension-sexuelle-orientierung-scaled.jpg" alt="Herz aus Blumen in Regenbogenfarben" width="740" height="740" /></p>
<h3><a name="#Alter"></a>Alter</h3>
<p>Häufig ist das Alter eine Eigenschaft, die unsere Zielgruppe eingrenzt. Doch jede Altersgruppe hat mit ihren eigenen Vorurteilen zu kämpfen.</p>
<p>Zu jung für …</p>
<p>Zu alt, um …</p>
<p>Ergänze diese Sätze mit <strong>deinen eigenen Vorbehalten</strong> gegenüber verschiedenen Altersgruppen. Hinterfrage Sie! Mit diesen Fragen kannst du deine Texte in Bezug auf die Diversity-Dimension Alter untersuchen:</p>
<ul>
<li><strong>Fühlen sich Menschen verschiedener Altersgruppen bzw. im Alter deiner Zielgruppe angesprochen?</strong></li>
<li>Verwendest du Klischees und Stereotype?</li>
<li>Wie vermeidest du Altersdiskriminierung?</li>
</ul>
<h3><a name="#Herkunft"></a>Ethnische Herkunft &amp; Nationalität</h3>
<p>Bist du international tätig, setzt du dich ganz selbstverständlich mit verschiedenen Kulturen auseinander. Doch auch im deutschsprachigen Raum treffen <strong>verschiedene Nationalitäten und Ethnien </strong>aufeinander. Hier ist Diversität angesagt! Stelle dir bei jedem Text, den du schreibst, folgende Fragen:</p>
<ul>
<li><strong>Fühlen sich Menschen verschiedener Nationen und ethnischer Herkunft angesprochen, sofern sie deiner Zielgruppe entsprechen?</strong></li>
<li>Schließt du Menschen unterschiedlicher Herkunft/Ethnie/Hautfarbe bewusst ein, z.B. durch Bildsprache?</li>
<li>Schließt du Menschen unterschiedlicher ethnischer Herkünfte unbewusst aus?</li>
<li>Wie kannst du erreichen, dass sich Menschen unterschiedlicher ethnischer Herkunft von deinen Inhalten angesprochen fühlen?</li>
</ul>
<figure id="attachment_473" aria-describedby="caption-attachment-473" style="width: 730px" class="wp-caption alignnone"><img decoding="async" class="wp-image-473 size-large" src="https://www.lucia-clara-rocktaeschel.de/wp-content/uploads/2024/03/ethnische-vielfalt-1024x768.png" alt="Hände von Menschen verschiedener ethnischer Herkunft" width="740" height="555" /><figcaption id="caption-attachment-473" class="wp-caption-text">Beispiel für vielfältige Bildsprache</figcaption></figure>
<h3><a name="#Religion"></a>Religion &amp; Weltanschauung</h3>
<p>Wo wir gerade bei vielfältigen Kulturen sind: Nicht nur das Aussehen, die Sprache oder die Herkunft deiner Zielgruppe spielt eine Rolle. Auch unterschiedliche Religionen und Weltanschauungen sind in fast jeder Zielgruppe vertreten. In Deutschland sind zum Beispiel <strong>ausschließlich christliche Feste auch gesetzliche Feiertage</strong>. Jüdische, muslimische, buddhistische und andere Festtage rücken da schnell aus dem Bewusstsein, wenn du selbst christlich oder atheistisch geprägt bist. Stelle dir die folgenden Fragen vor allem, wenn in deinem Text religiöse Feierlichkeiten oder kulturelle Besonderheiten vorkommen:</p>
<ul>
<li><strong>Fühlen sich Menschen verschiedener Religionen und Weltanschauungen angesprochen, sofern sie deiner Zielgruppe entsprechen?</strong></li>
<li>Triffst du Vorannahmen bezüglich der Religion oder Weltanschauung deiner Leser*innen?</li>
<li>Schließt du andere Religionen als das Christentum/andere Weltanschauungen als die westliche bewusst ein oder unbewusst aus?</li>
<li>Wie kannst du Menschen verschiedener Religionen/Weltanschauungen inklusiv ansprechen?</li>
</ul>
<p>[table id=4 /]</p>
<hr />
<h3>Newsletter abonnieren</h3>
<p>Diversity – was?! Wenn du dich noch nie mit Vielfalt wertschätzendem Marketing beschäftigt hast, das hier aber interessant für dich klingt: Abonniere einfach meinen <a href="https://www.lucia-clara-rocktaeschel.de/newsletter/">Newsletter</a>! <span style="color: #000000;">Als Dankeschön erhältst du das „Gendern leicht gemacht“-Workbook für Selbstlernende.</span></p>

<hr />
<h3><a name="#Behinderung"></a>Behinderung</h3>
<p>Im Hinblick auf Barrierefreiheit musst du in der Dimension Behinderung vor allem <strong>technische Aspekte</strong> berücksichtigen. Aber auch <strong>inhaltlich und bildsprachlich</strong> kannst du deine Texte optimieren, indem du Menschen mit einer Behinderung aktiv einbeziehst. Barrierefreiheit ist ein großes Thema. Aber hier sind einige Fragen, die du dir beim Check deiner Texte stellen solltest:</p>
<ul>
<li><strong>Fühlen sich Menschen mit Behinderungen angesprochen?</strong></li>
<li><strong>Sind deine Inhalte für Menschen mit Behinderungen zugänglich?</strong></li>
<li>Schließt du Menschen mit Behinderungen bewusst mit ein oder unbewusst aus?</li>
<li>Verwendest du einfache oder leichte Sprache? Oder ein Glossar, das komplizierte Begriffe erklärt?</li>
<li>Nutzt du <a href="https://www.lucia-clara-rocktaeschel.de/alternativtexte-schreiben/">Alternativtexte </a>bei deinen Bildern?</li>
<li>Stimmt die HTML-Struktur deiner Texte, sodass auch Menschen mit Sehbehinderung sie per Screenreader oder Braillezeile erfassen können? Ist der Kontrast hoch genug?</li>
<li>Versiehst du deine Videos mit Untertiteln für Menschen mit Hörbehinderung?</li>
</ul>
<p>[table id=5 /]</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-475 size-large" src="https://www.lucia-clara-rocktaeschel.de/wp-content/uploads/2024/03/IMG_8942xmail-1024x682.jpg" alt="Laptop, Smartphone und Schreibheft liegen auf einem Sofa. Von oben fotografiert." width="740" height="493" /></p>
<h2><a name="#DiversityCheckIch"></a>Diversity Check: Ich übernehme das für dich!</h2>
<p>Die Fragen und Beispiele haben dir hoffentlich einige hilfreiche Anregungen für den Diversity Check deiner Texte geliefert. Vielleicht fehlt dir aber die Zeit, deine Texte selbst auf eine Vielfalt wertschätzende Sprache zu prüfen. Oder du wünschst dir <strong>individuell auf deinen Text abgestimmte Anregungen</strong>. Dann übernehme ich den <a href="https://www.lucia-clara-rocktaeschel.de/leistungen/diversity-check/">Diversity Check</a> für dich!</p>
<p>Ich scanne ich deinen Text für kleines Geld nach dem oben beschriebenen Schema – mein Kriterienkatalog ist natürlich noch etwas ausführlicher gestaltet. Ich gebe dir <strong>Hinweise sowie konkrete Verbesserungsvorschläge</strong> und du erhältst ein kurzes schriftliches Feedback. Bist du zufrieden, möchtest den Text aber doch nicht selbst überarbeiten, kannst du das Diversity-Lektorat einfach hinzubuchen. Oder du buchst direkt das Diversity-Lektorat inklusive Diversity Check.</p>
<p>Beim Diversity-Lektorat nehme ich die notwendigen Verbesserungen, die sich aus dem Diversity Check ergeben, selbst vor. Natürlich <strong>prüfe und verbessere ich deinen Text auch sprachlich</strong> wie bei einem klassischen Lektorat. Dazu bekommst du ein ausführliches schriftliches Feedback mit wertvollen Tipps für zukünftige Texte. Schließlich kannst du dir überlegen, ob ich deine <a href="https://www.lucia-clara-rocktaeschel.de/leistungen/">nächsten Texte schreiben</a> soll.</p>
<p>Hat dir dieser Artikel weitergeholfen? Dann teile ihn gerne und empfiehl ihn weiter! 🙂</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.lucia-clara-rocktaeschel.de/diversity-check-selbst-anwenden/">Diversity-Selbst-Check: Wie du Vielfalt wertschätzend schreibst</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.lucia-clara-rocktaeschel.de">Lucia C. Rocktäschel</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Gute Alternativtexte schreiben: So geht’s</title>
		<link>https://www.lucia-clara-rocktaeschel.de/alternativtexte-schreiben/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[tina]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 08 Feb 2019 13:10:17 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Barrierefreiheit]]></category>
		<category><![CDATA[Alternativtext]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Vor Kurzem habe ich meinen Follower_innen auf Facebook und Instagram gezeigt, wie sie dort Alternativtexte hinzufügen können. Diese Texte helfen Menschen mit einer Sehbehinderung, deine ... </p>
<p class="read-more-container"><a title="Gute Alternativtexte schreiben: So geht’s" class="read-more button" href="https://www.lucia-clara-rocktaeschel.de/alternativtexte-schreiben/#more-442" aria-label="Mehr Informationen über Gute Alternativtexte schreiben: So geht’s">zum Beitrag</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.lucia-clara-rocktaeschel.de/alternativtexte-schreiben/">Gute Alternativtexte schreiben: So geht’s</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.lucia-clara-rocktaeschel.de">Lucia C. Rocktäschel</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" src="https://vg06.met.vgwort.de/na/a958d981865e4ba48462c911d5c7db1b" alt="" width="1" height="1" /></p>
<p>Vor Kurzem habe ich meinen Follower_innen auf Facebook und Instagram gezeigt, wie sie dort Alternativtexte hinzufügen können. Diese Texte helfen <strong>Menschen mit einer Sehbehinderung</strong>, deine Bilder inhaltlich zu erfassen. Außerdem sind sie aus SEO-Perspektive nützlich, damit deine Inhalte <strong>online gefunden werden</strong>. Doch wie kannst du gute Alternativtexte schreiben? In diesem Artikel zeige ich dir, was Alternativtexte bringen, wie du sie deinen Bildern hinzufügst und wie du sie am besten formulierst.</p>
<p><strong>Inhalt:</strong></p>
<ul>
<li><a href="#Was bringen Alternativtexte?">Was bringen Alternativtexte?</a></li>
<li><a href="#Die Technik: Wie du deine Bilder mit Alternativtexten versiehst">Die Technik: Wie du deine Bilder mit Alternativtexten versiehst</a></li>
<li><a href="#Wie du Alternativtexte schreibst, die jede*r versteht">Wie du Alternativtexte schreibst, die jede*r versteht</a></li>
<li><a href="#Checkliste">Checkliste: Alternativtexte schreiben leicht gemacht</a></li>
<li><a href="#Quellen">Quellen zum Weiterlesen</a></li>
</ul>
<h2 id="Was bringen Alternativtexte?">Was bringen Alternativtexte?</h2>
<p>Warum du überhaupt Alternativtexte für deine Bilder schreiben solltest? Es gibt zwei Gründe: Der wichtigere ist, dass du deine Bilder mit Alternativtexten auch sehbeeinträchtigen Menschen zugänglich machst. Zusätzlich sind Alternativtexte hilfreich für die Suchmaschinenoptimierung (SEO) deiner Website.</p>
<p>Hast du dich schon mal gefragt, ob blinde Menschen Instagram nutzen? Überraschung: Natürlich tun sie es! Deshalb hat Instagram 2018 auch die Option eingeführt, Postings mit Alternativtexten zu versehen. Das Alt-Attribut als Teil des HTML-Codes von Websites gibt es aber schon viel länger. Zu Beginn der Existenz des Internets konnten noch nicht alle Browser Bilder überhaupt darstellen. Manche Grafiken haben auch heute noch sehr lange Ladezeiten. Oder sie laden gar nicht, weil die Nutzerin diese Funktion in ihrem Browser ausgestellt hat. Deshalb gibt es Alternativtexte, die bei Bedarf anstelle der Bilder über deren Inhalt informieren.</p>
<p>Viele Menschen mit einer Sehbehinderung nutzen einen Screenreader. Das ist eine Software, die ihnen die Inhalte von Websites vorliest. Manche verwenden zur Ausgabe auch eine Braillezeile – sie lesen die Inhalte also in Blindenschrift. Aber Bilder kann ein Screenreader nicht auslesen. Ebenso geht es übrigens Google! Deshalb helfen Alternativtexte nicht nur Menschen, sondern auch Suchmaschinen, deine Bilder zu verstehen. Du schlägst also <strong>zwei Fliegen mit einer Klappe</strong>, wenn du treffende Alternativtexte verfasst!</p>
<p>Übrigens: Die <a href="https://www.gesetze-im-internet.de/bitv_2_0/BJNR184300011.html">Barrierefreie-Informationstechnik-Verordnung</a> (BITV 2.0)<strong> schreibt Alternativtexte sogar vor</strong>. In der Anforderung 1.1 heißt es: „Für jeden Nicht-Text-Inhalt, der dem Nutzer oder der Nutzerin präsentiert wird, ist eine Text-Alternative bereitzustellen, die den Zweck dieses Inhalts erfüllt.“</p>
<h2 id="Die Technik: Wie du deine Bilder mit Alternativtexten versiehst">Die Technik: Wie du deine Bilder mit Alternativtexten versiehst</h2>
<p>Bevor ich dir zeige, wie du sinnvolle Alternativtexte schreibst, musst du natürlich wissen, wie du sie deinen Bildern hinzufügst. Exemplarisch gebe ich dir jeweils eine Anleitung für WordPress, Instagram, Facebook und LinkedIn.</p>
<h3>WordPress</h3>
<p>WordPress ist eines der meistgenutzten Content-Management-Systeme (CMS). Dort kannst du  deine Bilder ganz einfach mit Alternativtexten versehen und deine <a href="https://www.lucia-clara-rocktaeschel.de/barrierefreie-website/">Website so etwas barrierefreier machen</a>:</p>
<ul>
<li>Öffne den Beitrag oder die Seite, der du ein Bild hinzufügen möchtest. Klicke auf <strong>Datei hinzufügen</strong>.</li>
<li>Lade ein Bild hoch oder wähle eines aus der Mediathek aus und klicke es an.</li>
<li>Auf der rechten Seite öffnet sich ein Fenster mit mehreren Bearbeitungsmöglichkeiten – darunter ist auch ein <strong>Eingabefeld für den Alternativtext</strong>. Schreibe deinen Text hinein, bearbeite die übrigen Felder und klicke auf <strong>In den Beitrag einfügen</strong>.</li>
</ul>
<h3>HTML</h3>
<p>Nutzt du ein anderes CMS, kannst du den Alternativtext auch einfach <strong>als HTML-Code</strong> hinzufügen. Das geht so:</p>
<p>&lt;img src=&#8220;logo.jpg&#8220; alt=&#8220;Logo LCR&#8220; /&gt;</p>
<p>Das <strong>Alt-Attribut</strong> alt=&#8220;&#8220; bietet zwischen den Anführungszeichen Platz für deinen Text.</p>
<h3>Instagram</h3>
<p>Bei Instagram kannst du deine Fotos entweder <strong>direkt beim Hochladen</strong> mit einem Alternativtext versehen oder diesen <strong>später hinzufügen</strong>. Letzteres ist sinnvoll, wenn du deine Bilder über eine andere App wie beispielsweise Planoly hochlädst, die keine Alt-Text-Funktion bereitstellt. Außerdem hast du die Möglichkeit, all deine älteren Bilder nachträglich barrierefrei zu machen.</p>
<p>So fügst du Alternativtexte <strong>direkt beim Hochladen</strong> deiner Bilder hinzu:</p>
<ul>
<li>Lade dein Bild ganz normal hoch und bearbeite es, bis du zu dem Fenster gelangst, in das du die Bildunterschrift eingeben kannst.⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀</li>
<li>Tippe auf <strong>Erweiterte Einstellungen</strong>. Unter der Überschrift <strong>Zugänglichkeit</strong> steht <strong>Alternativtext eingeben</strong>. Tippe darauf. ⠀</li>
<li>Gib deinen Alternativtext ein und tippe auf <strong>Speichern</strong>.</li>
</ul>
<p>So versiehst du deine Bilder <strong>nachträglich</strong> mit einem Alternativtext:</p>
<ul>
<li>Wähle ein Bild aus deinem Feed aus und tippe auf die <strong>drei Punkte oben rechts</strong>. Tippe dann auf <strong>Bearbeiten</strong>.</li>
<li>Der Bearbeitungsmodus öffnet sich. Tippe auf <strong>Alternativtext bearbeiten</strong> (innerhalb des Bildes unten rechts).⠀⠀⠀⠀</li>
<li>Gib deinen Alternativtext ein und tippe auf das Häkchen.</li>
</ul>
<p><strong>Tipp:</strong> Wenn ich auf Instagram Carousel-Postings mache, also mehrere textlastige Slides, dann kopiere ich mir den Text von den Slides in eine Notizapp und ergänze sie eventuell um Bild- oder Grafikbeschreibungen. So brauche ich sie beim Posten bloß noch in das richtige Feld zu kopieren.</p>
<h3>Facebook</h3>
<p>Wenn du ein Bild bei Facebook hochlädst, erhält es einen <strong>automatisch generierten Alternativtext</strong>. Diesen kannst du aber nachträglich mit einer eigenen, präziseren Beschreibung ersetzen. Direkt beim Hochladen klickst du einfach auf den kleinen Pinsel, der erscheint, wenn du die Maus über das Bild bewegst. Daraufhin öffnet sich ein Fenster, in dem du den Alternativtext bearbeiten kannst. Bei bereits hochgeladenen Fotos gehst du so vor:</p>
<ul>
<li>Wähle ein Bild aus deinem Feed aus und klicke unten rechts auf <strong>Optionen</strong>. In dem Dialogfenster, das dann erscheint, wählst du <strong>Alternativtext ändern</strong>.</li>
<li>Du siehst nun den automatisch generierten Alternativtext. Klicke auf <strong>Erstellten Alternativtext überschreiben.</strong></li>
<li>Gib deinen Alternativtext ein und klicke auf <strong>Speichern</strong>.</li>
</ul>
<p><strong>Wichtig:</strong> Wenn du deine Beiträge von anderen Apps wie z. B. Instagram aus auf Facebook crosspostest, wird der Alternativtext nicht übernommen! Du musst also doch noch einmal zu Facebook und den Alternativtext dort hinzufügen.</p>
<h3>LinkedIn</h3>
<p>Auf LinkedIn Alternativtexte für Fotos und Grafiken zu erstellen, ist einfach: Du lädst dein Bild hoch und unten links erscheint die Schaltfläche „Alternativtext hinzufügen“. Da klickst du drauf und kannst eine 120 Zeichen lange Beschreibung eingeben. Speichern und fertig!</p>
<h2 id="Wie du Alternativtexte schreibst, die jede*r versteht">Wie du Alternativtexte schreibst, die alle verstehen</h2>
<p>Alternativtexte haben zwei Aufgaben: Sie beschreiben <strong>die Funktion </strong>und<strong> den Inhalt</strong> von Bildern oder Grafiken. So können blinde Menschen sie identifizieren und mit den textlichen Inhalten der Website in Zusammenhang bringen. Bilder und Grafiken können <strong>dekorativ</strong>, <strong>funktional </strong>oder <strong>informativ</strong> sein. Eine weitere Gruppe sind <strong>Schriftgrafiken</strong>. Hier ist die Wahl des passenden Alternativtexts einfach: Du übernimmst genau den Text, der in der Grafik zu sehen ist. Einleitend schreibst du dazu, wie der Text aussieht – also z. B. „Schwarze Schrift auf weißem Hintergrund: &#8230;“</p>
<p>Außerdem gibt es komplexe Grafiken wie Diagramme sowie Image Maps und Bildergruppen. Das sind Sonderfälle, auf die ich in diesem Artikel nicht näher eingehen werde. Am Ende findest du aber einige Empfehlungen zum Weiterlesen, falls du tiefer in die Thematik einsteigen willst.</p>
<h3>Dekorative Bilder</h3>
<p>Bei Bildern und Grafiken, die nur der Dekoration dienen und dem Text inhaltlich nichts hinzufügen, wird oft empfohlen, das Feld für den <strong>Alternativtext leer zu lassen</strong>. Das ist zum Beispiel der Fall, wenn neben einem Link noch ein kleines Icon zu sehen ist. Oder es handelt sich um eine abstrakte Grafik, die du als Illustration auf deiner Website verwendest. Oft ist es aber gar nicht so einfach, zu entscheiden, ob ein Bild rein dekorativ und für die sehbeeinträchtigte Leserin unwichtig ist. Dazu gibt es natürlich auch unterschiedliche Meinungen. Wenn du unsicher bist, verfasse einfach eine kurze, identifizierende Beschreibung. Danach kannst du gern noch eine genauere Beschreibung anfügen – wer sich für diese nicht interessiert, kann sie ja auch einfach überspringen. Beachte, dass die wichtigste Information ganz am Anfang stehen sollte.</p>
<p><strong>Beispiel</strong></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-427 size-large" src="https://www.lucia-clara-rocktaeschel.de/wp-content/uploads/2024/03/Abstrakte-Grafik-1024x576.png" alt="Abstrakte Grafik aus Dreiecken in  verschiedenen Blau-, Grün-, Orange- und Gelbtönen" width="740" height="416" /></p>
<p><strong>Alternativtext:</strong> Abstrakte Grafik <strong>oder</strong> Abstrakte Grafik aus Dreiecken in  verschiedenen Blau-, Grün-, Orange- und Gelbtönen</p>
<h3>Funktionale Bilder</h3>
<p>Eine Grafik ist funktional, wenn sie gleichzeitig <strong>ein Link oder eine Schaltfläche</strong> ist. Mit einem Klick auf mein Logo gelangst du beispielsweise auf die Startseite meiner Website. Diese Funktion des Logos sollte sichtbar gemacht werden. Dass es sich um einen Link handelt, erkennt der Screenreader. Aber nicht, wohin er führt. Du schreibst also als Alternativtext das Linkziel: „Startseite Firmenname“. Bei mir steht: „Startseite LCR“. Ist dein Logo nicht verlinkt, lautet der Text „Logo Firmenname“ – in meinem Fall „Logo LCR“. Wenn du einen Button hast, zum Beispiel für die Suche mit einer kleinen Lupe, lautet der Alternativtext am besten „Suche starten“. Auch hier kannst du optional eine genauere Beschreibung ergänzen.</p>
<p><strong>Beispiel</strong></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-431 size-large" src="https://www.lucia-clara-rocktaeschel.de/wp-content/uploads/2024/03/Suche-Button-1024x149.png" alt="Screenshot eines Suchfeldes mit dem Button „Suche“" width="740" height="108" /></p>
<p><strong>Alternativtext:</strong> Suche starten</p>
<h3>Informative Bilder</h3>
<p>Informative Bilder <strong>fügen deinem Text Informationen hinzu</strong>, die Leser:innen ohne das Bild nicht erfassen könnten. Wie ausführlich du die Alternativtexte für solche Bilder gestalten musst, hängt immer vom Kontext und vom Zweck des Bildes ab. Informationen, die du schon im Text oder in der Bildunterschrift gibst, brauchst du nicht noch einmal in den Alternativtext aufzunehmen. Beschreibe die wichtigsten Bildbestandteile <strong>so kurz wie möglich, aber so ausführlich wie nötig</strong>. Hier sind ein paar Beispiele:</p>
<figure id="attachment_272" aria-describedby="caption-attachment-272" style="width: 582px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-272" src="https://www.lucia-clara-rocktaeschel.de/wp-content/uploads/2024/03/IMG_8973x1mail.jpg" alt="Porträt von Lucia Clara Rocktäschel. Sie schaut lächelnd nach rechts aus dem Fenster. Sie trägt einen schwarzen Pullover mit aufgestickten Perlen und ihre pink-blauen Haare offen." width="592" height="448" /><figcaption id="caption-attachment-272" class="wp-caption-text">Foto: Carolin Mattke</figcaption></figure>
<p><strong>Alternativtext:</strong> Porträt von Lucia Clara Rocktäschel. Sie schaut lächelnd nach rechts aus dem Fenster. Sie trägt einen schwarzen Pullover mit aufgestickten Perlen und ihre pink-blauen Haare offen.</p>
<p><strong>Erklärung:</strong> Bei einem Porträtfoto schreibst du in den Alternativtext den Vor- und Nachnamen der abgebildeten Person. Weitere Details musst du nicht zwingend benennen, es sei denn du möchtest sie besonders hervorheben. Bei einem Foto von mir könnten das die pinken Haare sein. Manche Screenreader-Nutzer*innen fordern aber auch eine vollständige Beschreibung aller Bildinformationen. Je nach Kontext kannst du die Bildunterschrift für weitere Informationen nutzen. Geht es zum Beispiel um Frisuren, könnte die Bildunterschrift lauten: „Bunte Haarfarben wie Pink sind gerade voll im Trend“. Schreibst du einen Artikel über die abgebildete Person, könnte in der Bildunterschrift etwas über ihren Beruf oder ihre Vorliebe für ausgefallene Haarfarben stehen.</p>
<figure id="attachment_424" aria-describedby="caption-attachment-424" style="width: 730px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-424 size-large" src="https://www.lucia-clara-rocktaeschel.de/wp-content/uploads/2024/03/Arbeit-1024x690.jpg" alt="Lucia Clara Rocktäschel liegt auf dem Sofa in ihrem Büro und arbeitet am Laptop. Neben dem Sofa steht ein goldgestrichener Beistelltisch mit Zimmerpflanzen." width="740" height="499" /><figcaption id="caption-attachment-424" class="wp-caption-text">Foto: Carolin Mattke</figcaption></figure>
<p><strong>Alternativtext:</strong> Lucia Clara Rocktäschel liegt auf dem Sofa in ihrem Büro und arbeitet am Laptop. Neben dem Sofa steht ein goldgestrichener Beistelltisch mit Zimmerpflanzen.</p>
<p><strong>Erklärung:</strong> Ein Bild von einer Person, die eine Handlung ausführt, braucht einen etwas ausführlicheren Alternativtext. Beschreibe kurz, was die Person tut. Du kannst auch erwähnen, in welcher Umgebung sie sich befindet. Wie immer hängt es vom Kontext ab, in dem das Bild steht. Geht es im dazugehörigen Artikeln darum, wie positiv sich Pflanzen auf den Arbeitsalltag auswirken, müsstest du die Grünpflanze links im Bild auch im Alternativtext in den Fokus rücken.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-423 size-large" src="https://www.lucia-clara-rocktaeschel.de/wp-content/uploads/2024/03/Birnen-1024x654.jpg" alt="Drei rote Birnen sind auf einem Stück Holz aufgereiht." width="740" height="473" /></p>
<p><strong>Alternativtext (1):</strong> Drei rote Birnen sind auf einem Stück Holz aufgereiht.</p>
<p><strong>Alternativtext (2):</strong> Drei rote Birnen der Sorte Birnina sind auf einem Stück Holz aufgereiht.</p>
<p><strong>Erklärung:</strong> Auch hier kommt es wieder auf den Kontext an. Geht es um gesunde Ernährung und Obst, reicht (1) aus. Handelt es sich aber um ein Produktfoto für die Birnensorte Birnina, ist (2) die richtige Wahl. Birnen können verschiedene Farben haben. Deshalb ist es sinnvoll, im Alternativtext anzugeben, dass diese Birnen rot sind.</p>
<h3 id="Checkliste">Checkliste: Alternativtexte schreiben leicht gemacht</h3>
<p>Jetzt weißt du, welche Alternativtexte sich für verschiedene Bildarten eignen. Zum Schluss gebe ich dir noch ein paar Regeln mit auf den Weg, die du beachten solltest, wenn du Alternativtexte schreibst. Sie basieren auf Empfehlungen der Web Accessibility Initiative (WAI) und der am Ende dieses Artikels aufgeführten Quellen.</p>
<ul>
<li><strong>Länge:</strong> Alternativtexte sind idealerweise maximal 80 bis 100 Zeichen lang – sie bestehen also aus ein bis zwei Sätzen. Je kürzer desto besser, aber: Am wichtigsten ist, dass deine Alternativtexte gut verständlich sind und sie Inhalt und Funktion des Bildes korrekt wiedergeben. Mittlerweile sind aber auch sehr ausführliche Alternativtexte gängig, die mehrere Sätze lang sind – je nach Komplexität des Bildes.</li>
<li><strong>Kontext:</strong> Achte immer auf den Kontext, in dem das Bild steht. Was ist das Thema des Beitrags, den das Bild illustriert? Mit welchem Ziel setzt du das Bild ein? Welche Informationen stehen im Text und in der Bildunterschrift? Die Antworten auf diese Fragen helfen dir, den passenden Alternativtext zu finden.</li>
<li><strong>Dopplungen vermeiden:</strong> Screenreader sagen den Nutzer*innen, dass es sich um eine Grafik handelt, und erkennen auch Verlinkungen. Du brauchst deine Alternativtexte also nicht zu beginnen mit „Dieses Bild zeigt, …“ oder „Dieses Bild ist ein Link.“</li>
<li><strong>Objektivität:</strong> Halte deine Alternativtexte so objektiv wie möglich. Deine persönliche Meinung oder Interpretation des Bildes gehört nicht in den Alternativtext. Drückt das Bild offensichtlich eine bestimmte Emotion aus oder soll diese erzeugen, darfst du das allerdings erwähnen.</li>
<li><strong>Feedback einholen:</strong> Wie du am besten herausfindest, ob dein Alternativtext verständlich geschrieben ist? Lies ihn einer Person vor, die das dazugehörige Bild noch nicht gesehen hat. Kann sie sich vorstellen, was auf dem Bild zu sehen ist? Wenn ja, hast du deine Arbeit gut gemacht. Wenn nicht, musst du nochmal ran.</li>
</ul>
<p>Hat dir dieser Guide geholfen? Lass mir gern dein Feedback in den Kommentaren da!</p>
<h3 id="Quellen">Quellen zum Weiterlesen:</h3>
<p><a href="http://www.barrierefreies-webdesign.de/knowhow/textalternative/pdf/Gestaltung-von-Alternativtexten-Kitza.pdf">Masterarbeit von Sarah Sophie Kitza zur Gestaltung von Alternativtexten</a><br />
<a href="https://www.tu-chemnitz.de/urz/www/bf/alt.html">Leitfaden der TU Chemnitz</a><br />
Buch: &#8222;Barrierefreiheit verstehen und umsetzen&#8220; von Jan Eric Hellbusch und Kerstin Probiesch.<br />
Website und Workshops von <a href="https://barrierefreiposten.de/barrierefreiPosten.html">barrierefreiposten.de</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.lucia-clara-rocktaeschel.de/alternativtexte-schreiben/">Gute Alternativtexte schreiben: So geht’s</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.lucia-clara-rocktaeschel.de">Lucia C. Rocktäschel</a>.</p>
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